Grüne Vielfalt: Central Park

Wenn ihr die 59th Street überquert, gelangt ihr nach Uptown Manhattan und steht an der untersten Ecke des Central Parks. Über diesen Park könnte man einen eigenen Reiseführer schreiben, so groß und vielfältig ist er. Ich liebe am meisten das Gefühl, zwischen alten Bäumen und Bronzebüsten zu stehen und gleichzeitig immer die Hochhäuser auf beiden Seiten des Parks in den Himmel wachsen zu sehen. Das ist so was von New York! Auch die Mischung von Menschen spiegelt den berühmten Melting Pot wider: Jogger und Skater, Businessleute mit Handys am Ohr, Kindermädchen mit Buggys, Dogwalker mit ganzen Rudeln von Hunden … alle treffen sich im Central Park. Im Hochsommer gibt es große Opern und Shakespeare-Aufführungen zum Nulltarif, im Winter überziehen Schlittenspuren die verschneiten Hänge.

Central Park New York vom Rockefeller Center
Blick auf den Central Park vom Rockefeller Center
Bronze-Statue von Alice im Wunderland Central Park
Bronze-Statue von Alice im Wunderland
Central Park New York
Hochhäuser am Rande des Parks
Central Park New York
Grüne Oase in der Stadt

"Ja, ich will!" im Central Park

Für Heiratsanträge und Hochzeiten ist der Central Park überaus beliebt. So beliebt, dass es eigens Wedding Planer gibt, die sich um Zeremonie und anschließenden Empfang im Park kümmern. Es gibt fünfzehn offizielle Plätze, an denen man sich im Park das Ja-Wort geben darf, allerdings ist es dabei verboten, Stühle aufzustellen, Blumenschmuck mitzubringen oder Konfetti zu werfen. Schräg, oder? Und dann gibt es noch das Boathouse, ein edles Restaurant in Traumlage für Hochzeitsempfänge (bekannt aus 27 Dresses), für alle, die sich den schönsten Tag im Leben etwas kosten lassen wollen! Beinah hätte dort auch meine Hochzeit stattgefunden, aber zum Glück nur beinah!

Eine Kutschfahrt durch den Central Park ist für viele New-York-Touristen ein Must-do. Doch möglicherweise gibt es diePferdekutschen bald nicht mehr. Tierschützer setzen sich zurzeit dafür ein, dass sie verboten werden, und zählen dabei auf prominente Unterstützer wie Popstar Pink. Allerdings sehen viele New Yorker die Initiative kritisch: 64 Prozent sprachen sich in einer Umfrage gegen das Verbot aus.