Subway und gelbe Cabs

Transport - Getting around

Von A nach Z mit der Subway

Die Subway ist die schnellste und günstigste Art, um in New York vorwärtszukommen. Die New Yorker sagen zur U-Bahn einfach nur train. Und jeder nutzt sie: vom Wall-Street-Broker bis zum Tellerwäscher, von der Upper-East-Side-Lady bis zum Lower-East-Side-Freak. In den meist überfüllten Zügen könnt ihr die verschiedensten New Yorker Typen in Ruhe studieren. Allerdings braucht man mindestens einen Uni-Abschluss in öffentlichem Nahverkehr, um durch den Subway-Plan und die Regeln des unterirdischen Transportsystems durchzusteigen. Die Züge sind farblich sortiert und nummeriert oder, um die Verwirrung komplett zu machen, mit Buchstaben versehen (von A bis Z). Es gibt Local Trains (die halten an jedem Stopp) und Express Trains (die nicht!). Aber fragt ruhig nach, die New Yorker sindstolz auf ihre U-Bahn-Kenntnisse und helfen gern.

In der New Yorker Subway gibt es eine eigene Etikette: Steigt zügig ein und geht bis zur Mitte durch. Macht euch schmal, es gibt nur wenig Platz. Deshalb solltet ihr auch nicht meckern, wenn euch mal jemand anstößt. Und: Redet leise, wer laut quatscht, wird sofort als Tourist enttarnt.

Gelbe Cabs und schnelle Räder

Gelbe Taxis sind in New York allgegenwärtig. Eines davon anzuhalten, ist allerdings eine Kunst für sich. Da hilft nur: Selbstbewusst auftreten, sich halb auf die Straße werfen und mit dem Arm wedeln. Aber Achtung: Wenn sie können, sind die Fahrer in Formel-1-Geschwindigkeit unterwegs, viel häufiger aber stecken die Yellow Cabs im Stau. Eine gute Alternative: Das Rad benutzen, denn so kommt man meist schneller voran. Fahrradfahren wird in New York immer beliebter – und sogar sicherer, seit zunehmend extra Fahrrad-Spuren eingerichtet werden. An vielen Ecken gibt es übrigens auch Mietfahrräder. Wer ein eigenes besitzt, sollte sich ein extrastarkes Schloss anschaffen, denn in New York wird jedes kleinste Teil vom Rad abmontiert, das nicht doppelt gesichert ist.